Welche Blumen eignen sich besonders gut für die Brautstrauß-Konservierung?
Die gute Nachricht vorweg:
Grundsätzlich lassen sich fast alle Blumen konservieren.
Dennoch gibt es Sorten, die in der Pressung besonders formstabil bleiben, ihre Farbintensität gut erhalten und sich später harmonisch im Rahmen arrangieren lassen. Wer bereits bei der Blumenauswahl weiß, dass der Strauß konserviert werden soll, kann gezielt darauf achten.
Warum nicht jede Blume gleich reagiert
Blumen unterscheiden sich in Blattstärke, Wasseranteil und Pigmentierung.
Während manche Sorten ihre Struktur besonders gut behalten, verändern andere ihre Farbwirkung leicht oder werden transparenter. Jede Blume durchläuft im Pressprozess eine natürliche Transformation, dass ist Teil des handwerklichen Charakters.
Ein entscheidender Erfolgsfaktor bleibt außerdem der Zustand des Straußes bei Ankunft. Je frischer die Blumen eintreffen, desto schöner wird das Endergebnis.
Farbintensive Blüten, besonders ausdrucksstark im Rahmen
Kräftige Farben wirken nach der Pressung meist lebendiger und kontrastreicher als sehr helle oder weiße Blüten.
Besonders gut geeignet sind:
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Gerbera – großflächig, modern und farbstark
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Rittersporn – filigran und hochwertig
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Rosen – Klassiker mit sehr guter Rekonstruierbarkeit
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Lisianthus (Eustoma) – elegante, seidige Struktur
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Ranunkeln – viel Blütenstruktur und Tiefe
Intensive Töne wie Pink, Lila, Bordeaux, Sonnengelb oder Tiefblau behalten häufig ihre Leuchtkraft. Pastell- und Weißtöne wirken nach der Pressung natürlicher und zurückhaltender.
Filigrane Füller, für Leichtigkeit und Harmonie
Neben Hauptblüten spielen Füllblumen eine zentrale Rolle für die Gesamtkomposition.
Sehr gut geeignet sind:
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Frauenmantel
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Kamille
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Schleierkraut
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Eukalyptus
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Zarte Wiesenblumen
Sie sorgen für Bewegung, Luftigkeit und eine moderne Anordnung.
Große, kräftige Blüten, absolut möglich
Auch besonders große oder voluminöse Blüten lassen sich konservieren.
Dazu gehören zum Beispiel:
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Sonnenblumen
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Protea
Wichtig zu wissen: Diese Blüten transformieren sich im Pressprozess stärker als zarte Sorten.
Eine Protea verändert ihre räumliche Form deutlich und wird flacher, behält jedoch ihre charakteristische Struktur. Sonnenblumen verlieren an Volumen, bleiben aber als markantes Gestaltungselement erhalten.
Callas, möglich, aber mit natürlicher Farbveränderung
Auch Callas können konserviert werden.
Hier ist jedoch zu beachten:
Weiße Callas behalten nach der Pressung nicht ihr strahlendes Reinweiß. Die Farbe verschiebt sich meist in einen gelblichen bis leicht bräunlichen Ton.
Das ist ein natürlicher Prozess und kein Qualitätsverlust, sondern eine typische Reaktion der Blütenstruktur auf die Trocknung. Wer ein sehr klares, reinweißes Endergebnis erwartet, sollte diesen Aspekt bei der Planung berücksichtigen.
Farbige Callas hingegen behalten ihre Tönung in der Regel besser als reinweiße Varianten.
Besonders dankbare Sorten in der Konservierung
Einige Blumen gelten als besonders stabil und zuverlässig:
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Pfingstrosen (wenn gut geöffnet)
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Hortensien
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Nelken
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Statice
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Lavendel
Sie behalten häufig ihre Struktur und lassen sich hervorragend weiterverarbeiten.
Unser Tipp für zukünftige Bräute
Wenn ihr plant, euren Brautstrauß konservieren zu lassen, achtet auf:
✔ strukturstarke Blüten
✔ eine Mischung aus Haupt- und Füllblumen
✔ schnellen Versand nach der Hochzeit
Und ganz wichtig: Jede Blume ist individuell. Auch helle oder weiße Blüten können wunderschöne Ergebnisse ergeben, sie entwickeln lediglich eine natürlichere, wärmere Farbwirkung.
Fazit: Fast alles ist möglich, Farbe bringt Strahlkraft
Im Prinzip lässt sich nahezu jede Blume konservieren. Besonders kontrastreiche Ergebnisse entstehen häufig mit farbintensiven, strukturstarken Sorten wie Rosen, Rittersporn oder Gerbera.
Große Blüten wie Sonnenblumen oder Protea sind ebenso möglich, sie transformieren sich lediglich stärker im Pressprozess.
Callas können ebenfalls konserviert werden, wobei weiße Varianten eine natürliche Farbveränderung ins Gelbliche durchlaufen.
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